Projekte im laufenden Schuljahr

 

Straßburg 2009

Am Dienstag war zuerst eine Altstadtführung angesagt, auf der wir einige interessante stadtgeschichtliche Informationen erhielten. Danach bekamen wir einige Zeit uns privat in Straßburg umzuschauen. Am Nachmittag besuchten wir den Europarat. Der Aufenthalt dort und die Führung haben uns sehr gut gefallen.

Der Mittwochvormittag war vom Altstadtviertel "Petite France" und den ehemaligen Befestigungsanlagen der Stadt, den "Points Couverts" geprägt. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Europäischen Union in Form des EU-Parlaments. Das Parlamentsgebäude erreichten wir mit einer der futuristischen Straßenbahnen. Dann ging es noch ein paar Schritte an den Fahnen der EU-Mitglieder vorbei zum Gebäude. Die angemeldete Führung dauerte ca. 1,5 Stunden. Das Gebäudeinnere war baulich sehr interessant, die Führung hingegen hat uns nicht so gut gefallen, dies lag wahrscheinlich auch an den lauten Bauarbeiten, die gerade im Gebäude stattfanden.
Abgerundet wurde unser Aufenthalt in Straßburg durch ein Bowling-Match bei dem wir alle viel Freude hatten.
Am nächsten Tag ging es mit dem ICE wieder nach Hause.
Insgesamt kann man sagen, dass die Exkursion natürlich einen schulischen Hintergrund hatte, der aber mit viel Spaß verbunden war.

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Goethe, Rap und Breakdance

Im 1.Halbjahr 2008/09 gab es an der Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen eine Premiere der besonderen Art: ein Talente- Fest gemeinsam mit einer Klasse, der 3b, aus der Wilhelm Busch Grundschule aus Königs Wusterhausen. Dieses Projekt entstand auf Initiative der Primarstufe. Gesagt, getan, innerhalb weniger Wochen und effektiver Vorbereitung wurde unter Leitung von Frau Schmidt, unserer Primarstufenleiterin, aus der Idee Wirklichkeit und am 17.11.2008 war es dann endlich so weit, das Talentefest der Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen wurde noch um Klassenstufe 7 erweitert und konnte stattfinden.

Den kleinen und großen Darstellern aus den Klassen 1 bis 7 muss das Herz bis zum Hals hinauf geschlagen haben, als sie sich auf der Bühne am Mikrophon vor ca. 60 Teilnehmern und Gästen präsentierten, aber davon war ihnen überhaupt nichts anzumerken. (siehe Galerie > Talentefest)

Das ca. zweistündige Programm umfasste Talente, die wohl unterschiedlicher gar nicht sein konnten: Gedichte, Lieder, Tänze, ein Klavierstück, Theaterszenen, gelesene Auszüge aus selbst erdachten Geschichten, Witze, Breakdancedarbietungen, ein „Zauberlehrling“ in „Rap- Version“ und noch viel mehr. Jeder Künstler mit seinem Talent gab sich große Mühe, versuchte zu zeigen, was er Tolles kann und wurde vom Publikum mit viel Applaus und von der Schule mit einer Urkunde belohnt.

Dieses gemeinsame Projekt steht am Anfang einer neuen Tradition für die Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen und dem Integrationsgedanken, die in den nächsten Jahren kontinuierlich fortgesetzt werden soll. Deshalb freuen wir uns schon heute auf die Neuauflage als Talente - Fest 2009 im nächsten Jahr, auf ein gutes Gelingen

Diana Zehl
Fachbereich Deutsch

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 Projekte aus dem letzten Schuljahr

 

Auf den Spuren "unserer" Orgel

Schülerinnen und Schüler der Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte besuchten die St. Elisabeth-Kirche Königs Wusterhausen am 21.12.2007.
 Wir, die Klasse 5 und 6 beschäftigten uns in einem Musikprojekt mit der Orgel, die als Königin der Instrumente bezeichnet wird.

Wir sprachen darüber, dass es ein Pedal gibt - das ist die Tastatur für die Füße. Die Tasten für die Hände befinden sich auf den sog. Manualen, die mit der Klaviertatstatur vergleichbar sind. Die Orgel ist also ein Tasteninstrument, aber auch ein sog. Aerophon, denn die Töne werden durch Luft in den unterschiedlich großen Orgelpfeifen erzeugt. Als wir uns berühmte Orgelmusik anhörten, beschlossen wir, uns doch einmal so eine Orgel anzuschauen. Frau Bentke (unsere Musiklehrerin) schlug vor, dass wir  die Orgel besichtigen könnten, die früher in unserem Hauptgebäude vorhanden war.

Unsere Aula mit der Orgelempore

So begaben wir uns auf die Spuren "unserer" Orgel. Im Schulmuseum fanden wir Genaueres. Unsere Schule war von 1901 bis zum Zweiten Weltkrieg ein Heim für blinde erwerbsfähige Menschen. Dieses Heim hatte auch eine Kapelle, eine Art Kirche, das ist unsere heutige Schulaula. Daher gab es dort eine Orgel. In unserer Aula befindet sich heute noch die Orgelempore. So kletterten wir auf unserer Spurensuche die Wendeltreppe hinauf und besichtigten den Orgelstandpunkt. Allerdings war nichts mehr von der Orgel zu finden.
1901 von der Firma Sauer gebaut, wurde die Orgel im Krieg halb zerstört, weil man die Zinnpfeifen eingeschmolzen hatte. Als hier 1948 eine Verwaltungsschule eingerichtet wurde, brauchte man die Orgel nicht mehr. So übernahm die katholische Kirche von Königs Wusterhausen die Orgel. Sie wurde mit Spenden von der Gemeinde repariert und ab November 1949 erklingt sie dort zu Gottesdiensten.

Nun führte uns unser Weg zur katholischen Kirche von Königs Wusterhausen. Der Organist begrüßte uns. Frau Bentke erklärte uns, was es in einer katholischen Kirche gibt, vor allem in der Weihnachtszeit die Krippe. Anschließend führte uns der Organist zu seinem Spieltisch auf der Orgelempore. Der Spieltisch ist der Arbeitsplatz des Organisten. Der Organist erklärte uns die Funktionen des Pedals, der zwei Manuale und der Registerknöpfe. Er spielte uns einige Stücke, u. a. von Johann Sebastian Bach vor. Dann besichtigten wir den Innenraum, wo sich die Orgelpfeifen befinden - die kleinste ist etwa 2 cm, die größte 2,5 m. Insgesamt gibt es 584 Pfeifen und 12 Register.

Mit einem Abschlusslied endete unser Besuch und unsere Spurensuche. Wir bedankten uns und zurück ging es in die Schule - am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien - Musik und Geschichte mal auf eine andere Art erlebt.

Schüler/Innen der Klasse 5/6, Elisabeth Bentke (Musiklehrerin)

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Naturwissenschaftstag
  an der „Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte“

Am 16.April 2008 war an unserer Schule ein besonderer Tag. Erstmals führten wir den „Tag der Wissenschaften“ mit Herrn Professor Rolle und seinem Team von der TFH Wildau an unserer Schule durch. Herr Professor Rolle führt in Wildau die Vorlesungen der „Kinderuniversität“ durch. Deshalb nahmen wir Kontakt mit ihm auf und unser Plan konnte verwirklicht werden.

Es gab 4 Stationen: Die erste Station befand sich im Physikraum. Dort war eine Wärmebildkamera aufgebaut.

Das Wärmebild eines Schülers

Im Biologieraum befand sich die zweite Station. Hier konnte man alles über eine Wärmepumpe erfahren. Die dritte Station war im Chemieraum eingerichtet. Wer etwas über die Funktion einer Brennstoffzelle erfahren wollte, hatte hier die Möglichkeit, sich bestens zu informieren. Im Mathematikraum, hier befand sich die vierte Station, drehte sich alles um die Akustik.

Professor Rolle erläutert was ein Ton ist.


Mir haben alle Stationen sehr gut gefallen. Ich fand alle Themen sehr interessant.

Im Namen meiner Mitschüler und Lehrer möchte ich mich bei Herrn Professor Rolle und seinem Team recht herzlich für diesen gelungenen Projekttag, unseren "Tag der Wissenschaften“ bedanken.

Peter Nötel (Klasse 10)

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