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Naturwissenschaftstag weiter... Auf den Spuren unserer Orgel
Auf den Spuren "unserer" Orgel
Schülerinnen und Schüler der Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte besuchten die St. Elisabeth-Kirche Königs Wusterhausen am 21.12.2007 Wir, die Klasse 5 und 6 beschäftigten uns in einem Musikprojekt mit der Orgel, die als Königin der Instrumente bezeichnet wird.
Wir sprachen darüber, dass es ein Pedal gibt - das ist die Tastatur für die Füße. Die Tasten für die Hände befinden sich auf den sog. Manualen, die mit der Klaviertatstatur vergleichbar sind. Die Orgel ist also ein Tasteninstrument, aber auch ein sog. Aerophon, denn die Töne werden durch Luft in den unterschiedlich großen Orgelpfeifen erzeugt. Als wir uns berühmte Orgelmusik anhörten, beschlossen wir, uns doch einmal so eine Orgel anzuschauen. Frau Bentke (unsere Musiklehrerin) schlug vor, dass wir die Orgel besichtigen könnten, die früher in unserem Hauptgebäude vorhanden war.

So begaben wir uns auf die Spuren "unserer" Orgel. Im Schulmuseum fanden wir Genaueres. Unsere Schule war von 1901 bis zum Zweiten Weltkrieg ein Heim für blinde erwerbsfähige Manschen. Dieses Heim hatte auch eine Kapelle, eine Art Kirche, das ist unsere heutige Schulaula. Daher gab es dort eine Orgel. In unserer Aula befindet sich heute noch die Orgelempore. So kletterten wir auf unserer Spurensuche die Wendeltreppe hinauf und besichtigten den Orgelstandpunkt. Allerdings war nichts mehr von der Orgel zu finden. 1901 von der Firma Sauer gebaut, wurde die Orgel im Krieg halb zerstört, weil man die Zinnpfeifen eingeschmolzen hatte. Als hier 1948 eine Verwaltungsschule eingerichtet wurde, brauchte man die Orgel nicht mehr. So übernahm die katholische Kirche von Königs Wusterhausen die Orgel. Sie wurde mit Spenden von der Gemeinde repariert und ab November 1949 erklingt sie dort zu Gottesdiensten.
Nun führte uns unser Weg zur katholischen Kirche von Königs Wusterhausen. Der Organist begrüßte uns. Frau Bentke erklärte uns, was es in einer katholischen Kirche gibt, vor allem in der Weihnachtszeit die Krippe. Anschließend führte uns der Organist zu seinem Spieltisch auf der Orgelempore. Der Spieltisch ist der Arbeitsplatz des Organisten. Der Organist erklärte uns die Funktionen des Pedals, der zwei Manuale und der Registerknöpfe. Er spielte uns einige Stücke, u. a. von Johann Sebastian Bach vor. Dann besichtigten wir den Innenraum, wo sich die Orgelpfeifen befinden - die kleinste ist etwa 2 cm, die größte 2,5 m. Insgesamt gibt es 584 Pfeifen und 12 Register.
Mit einem Abschlusslied endete unser Besuch und unsere Spurensuche. Wir bedankten uns und zurück ging es in die Schule - am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien - Musik und Geschichte mal auf eine andere Art erlebt.
Schüler/Innen der Klasse 5/6, Elisabeth Bentke (Musiklehrerin)
Naturwissenschaftstag an der „Brandenburgischen Schule für Blinde und Sehbehinderte“ Am 16.April 2008 war an unserer Schule ein besonderer Tag. Erstmals führten wir den „Tag der Wissenschaften“ mit Herrn Professor Rolle und seinem Team von der TFH Wildau an unserer Schule durch. Herr Professor Rolle führt in Wildau die Vorlesungen der „Kinderuniversität“ durch. Deshalb nahmen wir Kontakt mit ihm auf und unser Plan konnte verwirklicht werden.
Es gab 4 Stationen: Die erste Station befand sich im Physikraum. Dort war eine Wärmebildkamera aufgebaut.
Im Biologieraum befand sich die zweite Station. Hier konnte man alles über eine Wärmepumpe erfahren. Die dritte Station war im Chemieraum eingerichtet. Wer etwas über die Funktion einer Brennstoffzelle erfahren wollte, hatte hier die Möglichkeit, sich bestens zu informieren. Im Mathematikraum, hier befand sich die vierte Station, drehte sich alles um die Akustik.
Mir haben alle Stationen sehr gut gefallen. Ich fand alle Themen sehr interessant.
Im Namen meiner Mitschüler und Lehrer möchte ich mich bei Herrn Professor Rolle und seinem Team recht herzlich für diesen gelungenen Projekttag, unseren "Tag der Wissenschaften“ bedanken.
Peter Nötel (Klasse 10)
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