|
Motopädie Psychomotorik - Was man darunter versteht ? Psychomotorik ist das Konzept einer ganzheitlich orientierten Persönlichkeitsbildung /-erziehung durch Bewegung.
„Ziel psychomotorischer Förderung ist es, die Eigentätigkeit des Kindes zu fördern, es zum selbständigen Handeln anzuregen, durch Erfahrungen in der Gruppe zu einer Erweiterung seiner Handlungskompetenzen und Kommunikationsfähigkeit beizutragen." ( R. Zimmer)
Ernst J. Kiphard (Gründervater) bezeichnet die Psychomotorik als eine enge Wechselbeziehung zwischen den seelischen und körperlichen Vorgängen. Die eigenen Gefühle / Stimmungen drücken sich in der Körperhaltung aus und umgekehrt können Emotionen diese durch körperliche Aktivitäten beeinflussen.
Der Mensch wird in all seinen Persönlichkeitsbereichen durch
- Wahrnehmen - Sensorik
- Bewegen / Handeln - Motorik
- Fühlen / Erleben - Emotionen
- Denken - Kognition
- Soziales Wahrnehmen / Handeln – Kommunikation / Interaktion
angesprochen und somit findet eine ganzheitlich orientierte Persönlichkeitsbildung statt. Die Kinder erhalten in den Psychomotorikstunden durch ihre eigenständigen Bewegungen und Planung von Handlungen die Möglichkeit sich vielfältige Handlungskompetenzen anzueignen.
Beispiel: Kind im Bällebecken
Durch seine eigene, ihm freudvolle Bewegung / Handlung werden alleine beim Aneignen von Körpererfahrungen der psychologische, emotionale und kognitive Aspekt angesprochen. Er erlangt Fähigkeiten über sein Körperschema /-gefühl /-bewusstsein, die Einstellung zum eigenen Körper sowie Körperkenntnisse und sprachliche Begrifflichkeiten.
Beispiel: Kind in der Entspannungsphase Der sinnliche Wahrnehmungswechsel zwischen Körperanspannung und Körperentspannung findet unter anderem in dieser „Entspannungswiege“ statt. Hierbei entwickeln sich u.a. Empathie, Bedürfnis nach Nähe und sozialen Beziehungen und seinen eigenen Körper verstehen und beherrschen lernen.
Ansprechpartnerin: Motopädin Frau Klaas Tel: 03375 / 242929
top |